Greenpeace wurde vor ca 40 Jahren “auf dem Wasser” geboren. Die allererste Aktion spielte sich auf dem Wasser ab, in der Nähe von Alaska protestierte Greenpeace friedlich 1971 gegen Atomwaffenversuche der US-Amerikaner. Und seit dieser Zeit ist Greenpeace auf allen Weltmeeren und Binnengewässern konstant unterwegs. Zur Verfügung stehen zum Beispiel der Eisbrecher Arctic Sunrise, das Forschungsschiff Esperanza, das Fluss- und Küstenschiff Beluga II und etliche Schlauchboote. Und seit dem 20. Oktober nun auch die Rainbow Warrior III. Ca. zwei Drittel der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. Der Mensch nutzt seit jeher die Wassermassen als Transportwege, Trinkwasser- und Nahrungsmittellieferant und als Müllhalde. Neuerdings wid auch Energie aus Gezeitenkraftwerken gewonnen. Greenpeace setzt sich als Umweltschutzorganisation für den Erhalt der Lebensgrundlagen ein, und da spielt nun Wasser eine bedeutende Rolle. “Bear witness” ist das Arbeitsprinzip von Greenpeace, vor Ort das Unrecht aufspüren und dokumentieren. Die Rainbow Warrior wird dabei die nächsten Jahre viele Seemeilen zurücklegen, und das zu ca. 90 % als Segelschiff. Gute Reise, alles Gute und viel Erfolg ……..
Die Rainbow Warrior III
23. Oktober 2011 [ von Alex Wenzel ]Mahnwachen in Frankfurt
03. April 2011 [ von Alex Wenzel ]Von Wikipedia lernen wir, dass Mahnwachen politisch motiviert sind und es sich dabei um friedliche Demonstrationen gegen gesellschaftliche Missstände handelt. Politisch und friedlich, das ist wohl war. Und jeden Montag kann sich jeder an Mahnwachen beteiligen, in Gedanken bei der japanischen Bevölkerung sein und sich gegen die Atomenergie aussprechen. Treffpunkt meist um 18.00 Uhr, direkt an der Hauptwache / Katharinenkirche. Alle Umweltverbände und einige Parteien rufen regelmäßig dazu auf.
Handelt es sich dabei aber wirklich um gesellschaftliche Missstände ? Seit vielen Jahren ergeben unabhängige Umfragen, dass sich die Gesellschaft in Deutschland klar gegen die Atomkraft ausspricht. Die Regierung hat schon lange keine Mehrheit mehr für die derzeitige Atompolitik.
Worin liegt denn der Nutzen für die Gesellschaft in der Atompolitik ? Wird der Strom dadurch billiger ? Sicher nicht. Wird die Versorgungssicherheit dadurch größer ? Aktuell sind 8 Atomkraftwerke abgeschaltet, trotzdem wird kein Strom aus dem Ausland zugekauft.
Ob es sich also bei der Atomkraft um einen gesellschaftlichen Misstand handelt oder eher nur um einen Missstand der Schwarz-Gelben Regierung, wäre zu überlegen.
Die Gesellschaft trägt allerdings das Restrisiko. Energiebetreiber haften zudem kaum für Folgeschäden, es haftet: die Gesellschaft. Und Millarden Euro für die Endlagerung trägt: die Gesellschaft.
Der „Ökospinner“ und das „Restrisiko“
23. März 2011 [ von Joe Reinhartz ]Wer Neckarwestheim 1 abschaltet, schaltet den Treibhauseffekt ein?
21. März 2011 [ von Puyan Abolghasemzadeh ]Sie lesen einen weiteren Beitrag von “Paul Bauer” ein ehrenamtlicher Greenpeace-Mitglied in Frankfurt (Main) über die Atomenergie und die Ereignisse in Japan:
“Wer Neckarwestheim 1 abschaltet, schaltet den Treibhauseffekt ein. Das Kernkraftwerk Neckarwestheim 1 steht seit 30 Jahren für zuverlässige und sichere Energieversorgung. Es liefert klimafreundliche Energie ohne CO2 – wie sonst nur die Erneuerbaren Energien. Wir sagen: Wer das Klima schützen will, darf ihm vor allem nicht schaden.“
Vorheriger Text war vor längerer Zeit in der Grafik einer Anzeige in der Frankfurter Rundschau, enthalten. Diese fragwürdige Öffentlichkeitsarbeit wird von Atomkraftgegnern mitfinanziert, die von solchen Unternehmen – auch indirekt über die lokalen Versorgungsunternehmen – ihren Atomstrom beziehen.
Eine Kritik über Atomkatastrophe in Japan
18. März 2011 [ von Puyan Abolghasemzadeh ]Sie lesen einen Beitrag von Gabriele Franke ein ehrenamtlicher Greenpeace-Mitglied in Frankfurt (Main) über die Ereignissen in Japan:

(Quelle: sueddeutsche.de)
Beängstigend ist, dass der angebliche eins zu einer Millionen unwahrscheinliche Super-GAU nun schon zum 2. mal innerhalb 3er Jahrzehnte eingetreten ist. Egal ob das AKW-System rückständig ist oder auf dem neuesten technischen Stand: Fakt ist, dass, wenn es zu einer Überhitzung des Reaktors kommt, keine Technik und keine Nation offenbar den Austritt von Radioaktivität in unsere Atmosphäre und die Schmelze mehr verhindern kann.
Diese Energiegewinnungsform ist ein wahres Spiel mit dem Feuer. Wer diese Technologie weiterhin befürwortet, ist verantwortungslos und sollte sich beim nächsten GAU zum freiwlligen Räumungskommando melden und aktiv an der Verantwortung mittragen.


